«Degrees of Madness» ist ein satirischer Spielfilm über den Klimawandel – und die Frage, warum wir sehenden Auges auf die Katastrophe zusteuern.
In der Schweiz erscheint plötzlich ein mysteriöses Thermometer am Horizont – und sagt Klimakatastrophen voraus, die kurz darauf tatsächlich eintreten.
Als die Klimaforscher:innen Emma und Michael versuchen, Alarm zu schlagen, geraten sie immer tiefer in ein Geflecht aus politischen Machtspielchen, Lobbies und Desinformation.
Gleichzeitig entwickelt sich das launische Thermometer zur Internet-Sensation: Mal warnt es vor der nächsten Katastrophe, mal beschimpft es Passanten, mal zeigt es Katzenvideos.
Doch als die Schweiz sich erneut gegen Klimaschutz entscheidet, eskaliert die Situation: Inmitten eines grossen Sommerfestes präsentiert das sichtlich genervte Thermometer mehrere dystopische Zukunftsszenarien bis hin zum Kollaps des Golfstroms – eine unberechenbare Katastrophe, die Europa in eine neue Eiszeit stürzen könnte.
Dann startet es einen Timer: Der Schweiz bleiben drei Monate, um das Schlimmste zu verhindern. Wird das Land den Wettlauf gegen die Zeit gewinnen?
Die bissige Satire ist schnell, visuell stark und bewusst unterhaltsam.
Der Film geht der Frage nach, ob eine Krise wie der Klimawandel tatsächlich in Eigenverantwortung gelöst werden kann, oder ob es dafür kollektive Bemühungen braucht.
Dabei analysiert er, wie politische und wissenschaftliche Kommunikation, Lobbyismus und gesellschaftliche Unterstützung ineinandergreifen: Nach den ersten Katastrophen beschliesst die Politik Klimaschutzmassnahmen, die aufgrund klarer Kommunikation breite Unterstützung in der Gesellschaft finden.
Erst als Lobbyinteressen stärker werden, die Politik zurückrudert und widersprüchlich kommuniziert wird, kippt die Stimmung in der Gesellschaft – und es kommt zur Spaltung. So wird sichtbar, dass wir es nicht nur mit einer Klima-, sondern vor allem mit einer politischen Krise zu tun haben.
«Degrees of Madness» ist aber nicht einfach ein weiterer Katastrophenfilm, der kritisiert. Vielmehr wird mit diesem Projekt gezielt auch Klimawissen, das bisher wenig verbreitet ist – darunter auch das zentrale Thema Kipppunkte – einem breiten Publikum zugänglich gemacht.
Viele Menschen haben wenig Lust oder schlicht nicht die Zeit, sich in ihrem gestressten Alltag noch mit den Dynamiken und Risiken des Klimawandels zu beschäftigen. Und wenn doch, ist der Inhalt meist zu trocken und nicht wirklich greifbar.
Genau hier setzt «Degrees of Madness» an: Der Film macht fassbar, was oft zu abstrakt ist – weil wir Dinge anders wahrnehmen, wenn wir sie in einer Geschichte erleben.
Das Thermometer fungiert dabei als radikal ehrliche Stimme: Es kommuniziert, wie die Wissenschaft es tun würde, wenn sie nichts zu befürchten hätte und ungefiltert wäre – politisch unkorrekt, unbequem und manchmal absurd komisch.
So entsteht ein Film, der nicht nur unterhält, sondern mit Spannung und Humor genau dort trifft, wo reine Information oft wirkungslos bleibt.
Idee, Konzept und Drehbuch: Elvira Greco
Script Coaching: Naomi Beaty, Jasmine Hoch
Wissenschaftliche Beratung: Jonas Hostettler
Trailer: Idee, Creative Direction, Schnitt und Sounddesign Elvira Greco; Bild- und Videoclipproduktion mit KI
Während ihrer Zeit als Aktivistin im Gesundheits- und im Klimabereich ist Elvira Greco aufgefallen, dass die Mechanismen und die Player hinter unserer Unfähigkeit, als Gesellschaft angemessen auf Krisen zu reagieren, auch wenn wir eigentich ganz genau wissen, was auf dem Spiel steht, oft die gleichen sind, völlig unabhängig davon, um welche Krise es konkret gerade geht.
Aus diesem Gedanken ist 2023 die Idee zum Film entstanden, der vordergründig den Klimawandel behandelt, sich aber auf viele weitere grossen Krisen unserer Zeit übertragen lässt. Noch im gleichen Jahr wurden auch das Exposé niedergeschrieben und erste Fördergesuche eingereicht.
Die ersten Zusagen für die Förderung des Treatments – eine 30-seitige Zusammenfassung der Geschichte – erfolgten Anfang 2024. Im Herbst 2024 stand das Treatment dann.
Weitere Förderungen, Sponsorings und eine erfolgreiche Crowdfunding-Kampagne haben 2026 die Finanzierung der Fertigstellung des Drehbuches sichergestelt – die wichtige laufende Phase.
Im Anschluss daran wird es darum gehen, in einem nächsten Schritt zu versuchen, die Produktion des Filmes zu finanzieren.
Elvira Greco ist eine Kulturschaffende aus Bern.
Ursprünglich Juristin, startete sie nach einigen Jahren Berufserfahrung in der Juristerei 2012 an der Züricher Hochschule der Künste den Studiengang «CAST / Audiovisuelle Medien».
Ab 2014 war sie als Freelancer im Bereich Text, Video und Design tätig und hat ihre Leidenschaft für ästhetisch ansprechendes, zeitgenösisches Design und Storytelling verbunden und verschiedene Projekte für politische Kampagnen, soziale Anliegen und Lifestyle realisiert.
Seit 2026 konzentriert sie sich auf das Schreiben von Drehbüchern und Romanen.
«Degrees of Madness» ist ihr erster abendfüllender Spielfilm.
Förderstellen
- Swisslos Fonds des Kantons Solothurn
- Burgergemeide Bern
- Stiftung Anne-Marie Schindler


Sponsor
- Freie Gemeinschaftsbank

Britta Delmas
Supporter:innen
Ailohria, Alin, Andreas, Tobias Bühlmann, Antonia Camaro, Flurin Casura, Benoît Clément, Dario, Susanne Eberhart, Rico Engesser, Daphne Frezza, Marco Fritsch, Patrick Frodl, Ana García, José Greco, Andrea Hadorn-Stuker, Denise Hediger, Jonas Hostettler, Praxis im Breitenrain, Laila Kahn, Micha Küchler, Luis Lopez, Christine Loriol, Ueli Marbot, Micha Moser, Fredy Neeser, Niggi, Daniela Pepe, Samuele Pepe, Simone Pepe, Maja Probst, Thom Reinhard, Edward Rushton, Anna-Béatrice Schmaltz, Lukas Paul Spichiger, Martin Steiger (Steiger Legal AG), Dario Sulser, Jakob Wagner, Mike Weibel, Rahel Witschi, Anne-Käthi Zweidler






Verantwortliche Person:
Elvira Greco
Bern, Schweiz
E-Mail: elvira.greco@gmail.com
Hosting:
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